Dieser Blog will die Welt verändern.
Nicht mehr. Nicht weniger. Auf meine sanft-rebellische Art. Bewusst. Klar. Und immer mit einem Lächeln. Willkommen in meinem Raum du schöne Seele.
Ihr lieben Herzensmenschen, du starke Frau (auch die Männer dürfen mitlesen) und an alle schwarzen Schafe. Ich möchte hier gerne meiner kreativen Schreiblust folgen und sanfte Impulse geben, kraftvolle Anregungen, Ideen…Dieser Blog ist keine wissenschaftliche Faktensammlung. Ich teile hier mit euch aus dem Moment, aus dem Herz heraus und das, was mich gerade berührt. Lebendig. Frech. Frei. Sanft und fühlend. Raum haltend. Nimm dir, was du gerade jetzt davon brauchst. Was dich anspricht.
Es kann sein, dass ich nicht alle Seiten eines „Themas“ beleuchte.
Es kann sein, dass es nicht vollständig ist. Es kann sein…hier bekommst du keine neutrale Faktensammlung. Hier bekommst du keine Perfektion. Ich erfülle auch keine Erwartungen. Ich möchte dir hier in diesem Raum stärkend zur Seite stehen und dich an deine Kraft erinnern. Immer wieder. Ich möchte mit dir Momente teilen. Situationen, die mich berühren. Gedanken, die mich bewegen. Sichtweisen, die stärken. Etwas von meinem Weg erzählen. Ich möchte dir Anregungen für deinen Alltag geben. Und ja, auch den Finger in die Wunde legen. Klar. Wahrhaftig. Ich biete dir hier keine „alles-ist-schön-Welt“, ich lade dich nicht ein, deine Herausforderungen „wegzumeditieren“ oder dir nur lange genug zu sagen, dass alles gut ist. Manchmal ist es das nämlich nicht. Innere Arbeit ist wundervoll. Ja. Es fängt alles in uns an. Jaaaa, unbedingt.
Und manchmal braucht es Wut, um zu merken, hier ist etwas nicht stimmig.
Und zwar nicht: Mit mir stimmt etwas nicht. Sondern: Da stimmt was im Außen nicht. Dann braucht es manchmal Schritte, eine Handlung. Mut. Ich vermittle dir hier keine Tools und 5‑Schritte-Pläne. Hier bekommst du keine Anleitungen und Strategien. Ich lade eine Haltung ein. Qualitäten, die in uns liegen.
Ich erinnere uns. Immer wieder.
Ich fordere dich nicht auf, die Ruhe in dir zu suchen, wenn alles um dich herum nach Veränderung schreit. Das ist Härte. Manchmal ist die Ruhe in dir der Weg. Manchmal Schritte. Ich erinnere dich an deine Größe, an diese große Liebe zu dir selbst. Vielleicht ist der Zugang gerade nicht da. Aber wir werden uns erinnern. Wir werden uns immer wieder einladen uns selbst in den Arm zu nehmen.
Meine sanfte Rebellin freut sich drauf. Ich möchte die Welt bewegen. Nicht weniger. Ich möchte, dass immer mehr Menschen und besonders Frauen alte Rollenmuster fallen lassen. Dass wir aufstehen, die Schultern nach hinten ziehen, den Kopf hoch in die Luft recken und laut rufen:
„Ich mache da nicht mehr mit“!
Nicht wütend (ok, ein bischen schon), nicht vorwurfsvoll, nicht dramatisch…Sondern klar. Frech. Frei. Wahrhaftig würdevoll und präsent. Und immer mit einem Lächeln. Ich wünsche mir, dass mehr Frauen ihrer Intuition folgen, der Stimme Raum geben, die ihre Wahrheit kennt und genau weiß, welcher Weg stimmig ist. Ich wünsche mir, dass die Einladungen, in das Hamsterrad einzusteigen und von A nach B und von C zu D zu rennen dankend abgelehnt werden, von immer mehr sanften Rebellinnen. Wie groß wäre das? Wenn wir einfach aussteigen. Aus krankmachenden Strukturen. Aus Drama-Spiralen. Aus Mobbing und Lästereien. Wenn wir uns nicht mehr als Opfer der Umstände sehen, sondern als wahre Schöpferinnen.
Welche Kraft setzt das frei, wenn wir aufhören, uns zu erzählen: „das macht man halt so“. Wenn wir nicht mehr schweigen und wegsehen, wenn Eine sich aus Verstrickungen löst und ihren Weg geht. Wenn wir uns wieder verbinden. Mit uns. Mit der Welt. Wenn wir lachend ums Feuer tanzen. Wenn wir uns Geschichten erzählen. Wenn wir nackt im See baden, ohne Scham für irgendwas was scheinbar nicht in Ordnung sein soll mit unseren wundervollen, würdevollen Körpern. Wenn wir unsere Tränen fließen lassen und eine Andere hält den Raum, ohne verkrampft nach einer schnellen Lösung zu suchen. Wenn unsere Kinder nicht mehr stillsitzen müssen und „aushalten“, sich anpassen. In Käfige gepresst werden. Diese Käfige…wir kennen sie.
Was wäre, wenn wir diese Käfige verlassen?
Wenn wir nicht mehr „ja“ sagen, wenn wir nein meinen. Wenn wir einfach machen, unserer Sehnsucht folgen, ohne Angst zu scheitern. Wenn wir uns nicht mehr erpressen lassen. Von Ex-Partnern. Von Ämtern. Systemen. Wenn wir unsere Wut laut in die Welt schreien (oder leise rausschreiben).
Wenn wir aufstampfen, uns würdevoll schütteln. Wenn wir uns immer wieder sanft selbst halten und uns das geben, was wir so sehr gebraucht hätten. Wenn wir alle Teile in uns in den Kreis bitten. Auch die Angst. Auch die Wut. Auch den Schmerz. Die Verzweiflung. Wenn wir erkennen, dass es nicht darum geht, etwas loszuwerden, eine Andere zu werden (die besser funktioniert). Sondern zu integrieren. Raum zu geben. Zuzuhören. Wirklich zu sehen und zu fühlen. Vielleicht einem Teil Raum zu geben, der noch nie wirklich gehört wurde. Weil der Teil, der sich angepasst hat so groß war. Immer nett gelächelt und ja gesagt hat. Vielleicht wurden Bedürfnisse unterdrückt, bis sie irgendwann nicht mehr gespürt wurden. Vielleicht wurde für Harmonie gesorgt. Geschwiegen. Das „Aber“ hinuntergeschluckt. Die Unstimmigkeit unterdrückt. Bis wir irgendwann dachten: „Ich bin das Problem“. Ich habe den Fehler, wenn ich nicht funktioniere. Wenn ich Pausen brauche. Wenn ich anders fühle. Wenn ich sehe, was sonst keiner sieht und Unstimmigkeit aufdecke.
Überhaupt dieses „Anders“. Wenn wir uns nicht mehr zugehörig fühlen, wenn wir Angst davor haben, ausgeschlossen zu werden, wenn wir unsere Stimme erheben. Also werden wir unsichtbar. Denn Sichtbarkeit bedeutet Gefahr. Bedeutet im Zweifel: Du gehörst nicht mehr dazu. In Familien. In der Partnerschaft. In Gruppen, Kreisen, in der Nachbarschaft…dann ist man das „schwarze Schaf“, irgendwie seltsam. Das ist manchmal schwer zu halten. Wenn sich Andere mit unserem Strahlen, unserer Sichtbarkeit oder einfach unserer feinen Wahrnehmung und dem „hier stimmt etwas nicht“ bedroht fühlen. Dann werden wir schnell an den Rand gedrängt. Weil andere den Schmerz nicht fühlen wollen. Weil sie vielleicht (noch) nicht bereit sind, hinzuschauen. Dinge zu hinterfragen. Denn das bedeutet ja, dass es einen Schritt braucht…und dafür braucht es Mut. Und mal ehrlich: Das kennen wir doch oder?
Wir sind bereit, wenn wir bereit sind.
Sollen wir jetzt aufhören, uns selbst in den Arm zu nehmen und Willkommen zu heißen und mit Mitgefühl und Wärme zu überhäufen? Sollen wir aufhören, unsere Standards höher zu setzen, Grenzen zu ziehen, nein zu sagen, aus Verstrickungen und Manipulationen auszusteigen? Sollen wir aufhören zu strahlen und uns in unserer Größe zu zeigen?
Ich glaube, das geht gar nicht. Denn du weißt ganz genau, wann du bereit bist. Wir wissen ganz genau, was in uns wohnt. Wir wissen um unsere Größe. Und um die Aufgabe in der Welt. Wir geben anderen ihre Zeit. Wir überzeugen niemand. Wir zerren nicht. Nein. Und: Wir rechtfertigen uns nicht mehr, dass wir strahlen. Dass wir unserem Herzensweg folgen. Mit allen Konsequenzen. Mit den Schatten. Und mit diesen unsagbar großen Schätzen. Mit dieser Verbundenheit, wenn wir abends im Bett liegen. Mit diesem kribbeligen Glücksgefühl. Im größten Chaos. Mit dieser aufrichtigen Liebe zum Leben und zum Moment. Nicht als dauerhaftes Hoch. Sondern als Erinnerung. Immer wieder. Als vertrauensvoller Anker, wenn der Sturm kommt…
Willkommen in meiner Welt! Ich freu mich auf Alles. Ich freu mich auf unser Strahlen. Mit Rebellion und Herz.
Und mit einem Lächeln zu dir, deine Helen


